Blogland meets BLOGST: Konstruktiver Kulturschock und sagenhafte Spende

BLOGST Blogland Vortrag Blogger Relations

Bremen am Dienstagabend, 18 Uhr. Draußen wabert eine Hitzewelle durch die Stadt, im Wilhelm-Wagenfeld-Haus für einen kurzen Moment ein Andrenalinstoß durch das Blut zweier Referentinnen. Denn da fehlt doch was. Was wichtiges. Der Adapter, der Beamer und Macbook verbindet. Oha! Ohne den wird´s schwer, den 27 angekündigten TeilnehmerInnen der Veranstaltung „Blogger Relations in der Unternehmenskommunikation“ die vorbereiteten Präsentationen zu zeigen.

Aber genauso, wie das Scheitern der Technik unmittelbar vor einer Veranstaltung ein Naturgesetz ist, verhält es sich auch mit der Lösung des jeweiligen Problems: Es gibt immer einen Retter. In diesem Fall eine Retterin, denn Sonja Pösel von der Wirtschaftsförderung Bremen schwang sich flink aufs Rad und besorgte den fehlenden Adapter in Windeseile. Die Panik verflog, die Hitzewelle blieb. Zum Glück standen die Getränke schon seit 24 Stunden kalt.

Es konnte dann also vorgestern doch noch pünktlich und wie geplant losgehen. Ricarda von 23qm Stil und BLOGST sowie Sandra von Wortkonfetti und Blogland begrüßten ein fast ausschließlich weibliches Publikum, sprachen über ihre Erfahrungen, was die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bloggern angeht, und standen Rede und Antwort bei der anschließenden Diskussion. Sind Blogger letztlich Fachjournalisten? Was tut man, wenn Blogger schlecht über einen schreiben? Sind schriftliche Kooperationsvereinbarungen sinnvoll oder nicht? Und wie sieht es eigentlich mit den Blogger-Verteilern von Zimpel aus? Nicht immer gab es eindeutige Antworten und einmal mehr wurde deutlich, dass das Aufeinandertreffen von PR´ler und Blogger noch immer einen kleinen Kulturschock verursacht. In Bremen war es ein konstruktiver Kulturschock. Und genau solche Abende braucht es, um einen besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln. Mit dabei waren sogar Gäste aus Hamburg: Ricarda und Sandra freuten sich über Besuch von Blume PR und Bettina Lenk.

Aber über eine Sache freuten sie sich am meisten: Über den Betrag, den sie dank dieser Veranstaltung an die DKMS spenden können: 300 Euro! Das entspricht sechs Typisierungen. Und vielleicht einem zwei oder gar sechs geretteten Leben. Nicht nur Graig wartet noch auf einen passenden Spender, auch die Bloggerin Inga. Wir drücken den beiden, aber natürlich auch allen anderen Patienten fest die Daumen und hoffen einmal mehr, dass wir mit unserem Spendentopf etwas Gutes tun können!